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Wir in Salach

Wir in Salach: Der SPD Ortsverein

Salacher SPD-Familie trifft sich zur Hauptversammlung

Ortsverein

Kontinuität bei der Salacher SPD: Die Hauptversammlung hat das Führungsteam des Ortsvereins bestätigt. Gabriele Beckert bleibt mit einstimmigem Votum stellvertretende Vorsitzende. Klaus Spachmann wurde als Schriftführer ebenso wiedergewählt wie Alexander Gaugele, Ingrid Katz-Hofelich und Michael Till als Beisitzerinnen und Beisitzer im Vorstand. Zur Versammlung mit anschließendem gemeinsamen Abendessen waren ins Restaurant „Glashaus“ rund zwei Dutzend Parteimitglieder und Unterstützer gekommen.

Politisch war 2016 ein Jahr der Veränderung. Dies wurde in den Berichten aus der Gemeinde- und Landespolitik deutlich. Ortsvereinsvorsitzender Michael Zöllinger ging auf die „krachende Niederlage“ der SPD bei der Landtagswahl im März und dem daraus folgenden Regierungswechsel ein. Die SPD habe die Konsequenzen daraus gezogen und sich mit der aus Eislingen stammenden Landesvorsitzenden Leni Breymaier neu aufgestellt. Aus Perspektive der Landespolitik berichtete unser Landtagsabgeordnete Peter Hofelich über die neue Situation nach der Wahl. Grün-Schwarz habe keine gemeinsamen Ideen für das Land und arbeite in der Regierung viel mehr neben- statt miteinander. Die AfD sei ein destruktiver Fremdkörper im Parlament. Die auf 19 Köpfe schmerzlich geschrumpfte SPD-Fraktion werde alles dafür tun, dass sich die politischen Verhältnisse in vier Jahren wieder ändern, versprach Peter Hofelich.

Michael Zöllinger ließ die zahlreichen Aktivitäten des Ortsvereins weiter Revue passieren. Die 2016 erstmals veranstaltete Weinlaube der SPD auf dem Salacher Aktionstag im Oktober war ein toller Erfolg. Mit den Einnahmen konnte der Förderverein der Staufeneckschule unterstützt werden. Das von Gemeinderatsfraktion und Partei organisierte Kommunale Forum nimmt sich regelmäßig wichtiger Themen an – zuletzt der Situation des öffentlichen Nahverkehrs und der Bahnanbindung Salachs. „Die SPD in Salach ist eine großartige politische Familie. Mitglieder und Unterstützer bereichern das öffentliche und politische Leben Salachs – dafür herzlichen Dank“, erklärte der Vorsitzende.

Der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Werner Staudenmayer berichtet von einem neuen Stil in der Gemeindepolitik, der mit Bürgermeister Julian Stipp eingekehrt sei: „Offenheit und konsequentes Miteinander zeichnen die Arbeit mit dem neuen Rathauschef aus. Gemeinderat, Betroffene und Verwaltung arbeiten transparent und gemeinsam an Entscheidungen. Das tut Salach gut“.  Dieser fruchtbare Umgang miteinander sei wichtig, denn derzeit sei in der Gemeinde vieles in Bewegung: „Allein im Jahr 2017 zweieinhalb Millionen Euro für Investitionen in Bildung und Betreuung, der Bau des Bürger- und Gesundheitshauses und endlich, nach 30 Jahren Stillstand, konkrete Chancen für Zukunftsprojekte im Schachenmayr-Areal“, nannte Werner Staudenmayer wichtige Projekte. Gemeinderat und stellv. Bürgermeister Joe Paflik pflichtete bei. Er sieht Salach an einem entscheidenden Punkt seiner Entwicklung: Es stelle sich die Frage, wie groß Salach werden soll und in welchen Bereichen es wachsen wolle. 

Nach den Berichten war die Entlastung des Vorstands und des Kassierers Werner Staudenmayer eine Formsache. Unter Leitung von Julian Stipp wurden außerdem Ingrid Katz-Hofelich, Gabriele Beckert, Michael Zöllinger und Klaus Spachmann als Delegierte für die Kreisversammlungen der SPD gewählt. Die SPD-Kreisvorsitzende und Salacher Gemeinderätin Sabrina Hartmann gab einen Überblick über die Kreispolitik. Mit dem Weiterbau der B10, dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Förderung bezahlbaren Wohnens markierte sie drei Schwerpunkte für den Kreis Göppingen.