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Wir in Salach

Wir in Salach: Der SPD Ortsverein

SPD besucht Schachenmayr-Bad: "Wir stehen voll hinter unserem Freibad!" - Neuerungen im Kinderbereich werden begrüßt

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Die SPD besucht unser Schachenmayr-Bad

„Wir stehen voll hinter unserem Freibad. Wir wollen es erhalten und behutsam weiterentwickeln", resümierte die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Annette Schweiß den Besuch der SPD im traditionsreichen Schachenmayr-Bad. Jedes Jahr macht sich die Salacher SPD über den Verlauf der Badesaison und die Investitionserfordernisse im Gespräch mit Rathaus und Bademeister kundig. Wichtigste Themen dieses Jahr: das Kinderbecken wird ab Herbst baulich modernisiert. Die Technik im Untergrund steht als nächste Aufgabe an.

Fraktionsvorsitzender Werner Staudenmayer hatte Ende August Gemeinderäte und Interessierte des Kommunalen Forums der SPD zu einem Informationsbesuch begrüßt. Er war dankbar, dass die in der Verwaltung fürs Freibad verantwortliche Frau Schömbucher und Bademeister Kanitz als sachkundige Gesprächspartner beim Rundgang zur Verfügung standen. Erstere konnte auch gleich vermelden, man stehe mit 58.000 Badegästen Stand 25. August "ganz gut da", was vor allem auch dem starken Saisonbeginn geschuldet sei. Drei Veranstaltungen habe es in diesem Jahr gegeben, wobei das Mondscheinschwimmen eine ganz besondere Sache gewesen sei, so Silke Schömbucher.

 

Peter Hofelich wies darauf hin, dass es in Salach ausgesprochen soziale Eintrittspreise, insbesondere bei den Familienkarten, gibt. "Das sollte gewürdigt werden". Die Herrichtung und Aufwertung des Kinderschwimmbeckens, in Salach seit Jahrzehnten das 'Katzabädle' genannt, ist der SPD seit Jahren ein Anliegen. Ein Nichtstun auf dem jetzigen Stand, dies machte der Bademeister noch einmal deutlich, geht aufgrund der regulatorischen Vorgaben nicht. Entweder Investition oder Schließung. Alle begrüßten die Entscheidung des Gemeinderates, dass in eine Umlaufrinne, in Sprinkler und Spielgeräte, vor allem aber in Mess-und Regeltechnik und ein Sanitärgebäude für Kleinkinder am Rande des Beckens investiert wird. Nebeneffekt: weniger Wartungsaufwand durch bessere Technik.

KF-Teammitglied Alex Gaugele fragte dann, „was kommt als Nächstes“? Klare Antwort von Bademeister Kanitz: „Die Technik“. Hochinteressant dann der Gang durch den 'Untergrund' unseres Freibades, also eben die Technikräume, welche insbesondere für die Wasseraufbereitung benötigt werden. Der Bademeister nannte sachkundig und präzise die aus heutiger Sicht unbefriedigenden Zwangspunkte: die alte Verrohrung, die nicht mehr lieferbaren Ersatzteile, die langen Reaktionszeiten, den hohen Messaufwand. Heute kann das Team damit im Sinne der Badegäste noch umgehen: die Wasserqualität ist gut, sie kommt - auf Rückfrage von Edeltraud Frey - bei 1200 Gästen täglich an ihre Grenzen. Und da die Sommer wärmer werden, ist Handlungsbedarf gegeben.

Die zunehmende Nutzung unseres Freibades durch die Schule (immer weniger Kinder können heute schwimmen), die erfreulichen Schwimmkurse für migrantische Jugendliche aus dem Hotel Klaus (auch Mädchen), die laufenden Investitionen der Gemeinde in das Bad bei Flachdächern und Lautsprecheranlage, schließlich auch der dramatische Fachkräftemangel bei Bademeistern waren weitere Gesprächsthemen. Im Salacher Freibad könnte in Zusammenarbeit mit dem Hallenbad Süßen oder Eislingen eine Nachwuchskraft ausgebildet werden, da Bademeister Kanitz die erforderliche Qualifikation besitzt.

Ein Nachmittag der, von Badegästen sehr wohl bemerkt und gewürdigt, die Verbundenheit der SPD mit unserem Freibad unterstrich und konkrete Pläne für eine gedeihliche Entwicklung dieser herausragenden sozialen Einrichtung unserer Gemeinde reifen ließ. Danke an das Freibad-Team, das ab 5 Uhr morgens auf den Beinen ist. Danke an alle Badegäste, die unser 'Schachenmayr-Bad' stark machen!