Die SPD-Fraktion spricht sich für eine nachhaltige Sanierung der Staufeneck-Sporthalle und gegen eine Videoüberwachung mit wenig Nutzen/Aufwand-Ertrag auf dem Schulgelände aus. Hierzu gab es lebhafte Debatten und teilweise kontroverse Entscheidungen in der Gemeinderatssitzung.
Mehrere wichtige Weichenstellungen für die Zukunft und zufriedenstellende Bilanzen für die Vergangenheit brachte die zurückliegende Sitzung des Salacher Gemeinderates. Die SPD-Fraktion hatte sich wie immer In einer vorhergehenden Fraktionssitzung intensiv vorbereitet und brachte sich aktiv ins Geschehen der Sitzung des obersten Gremiums unserer Gemeinde ein.
Die Staufeneckhalle ….
Die Staufeneckhalle, als klassische Sporthalle mit Zuschauerrängen 1976 erbaut, ist in die Jahre gekommen. Sie hat aber, so das beauftragte Architektenbüro Gaus, gute Substanz für die Zukunft. Das Shed-Dach muss insgesamt saniert werden, vor allem gegen Regeneintritt. Die Fassade braucht eine zusätzliche energetische Schale, am besten aus Holz.
Für die SPD-Fraktion nahm Vorsitzender Werner Staudenmayer sachkundig Stellung. Als langjähriger Volleyballer habe er nie über mangelnde Lichtdurchlässigkeit der Deckengläser klagen können, konterte er Forderungen aus der CDU-Fraktion nach einem komplett neuen Dach. Und für die Holz-Fassade solle man auch ökologisches Vorbild sein. Bei 2 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen wurden die Sanierungspläne für das mit 2,9 Mio Euro, bei hoffentlich 60 Prozent Zuschüssen veranschlagte Projekt in diesem Sinne angenommen. Sehr bedauerlich, daß es dem Redakteur der NWZ einmal mehr nicht in den Sinn kam, die Stellungnahmen aus dem Gemeinderat in seinem Bericht auch nur zu erwähnen.
Die Video-Überwachung auf dem Schulhof …
Vandalismus und Übergriffe auf dem Schulhof- und Sportanlagen-Gelände sind nicht akzeptabel und müssen bekämpft und geahndet werden. Darüber herrscht im Gemeinderat nach jüngeren Vorfällen, auch im ‚Schachenmayr‘, Einigkeit. Über das ‚Wie‘ gibt es im Gremium unterschiedliche Meinungen. Die von der CDU als Antrag eingebrachte ‚geschlossene‘ Video-Überwachung um den Schulhof ist teuer und wird von der Verwaltung skeptisch gesehen. Jetzt sollen neue Lösungen, vielleicht nicht mit Kabel sondern Mobilfunk und erweiterbar auf andere ‚Hotspots‘ , untersucht werden. GR Andi Tramacere, beruflich ausgewiesen, stellte aber erneut die Frage, was die Video-Überwachung in diesem Fall mit all ihrem Aufwand und den hohen Investitions- wie Betriebskosten wirklich erreiche.
Er sieht andere und einfachere Ansätze. Der Verwaltungs-Vorschlag, der für die beauftragte Firma ein fünfstelliges reines Planungs-Honorar vorsieht, wurde mit sieben Stimmen der CDU und des BM’s gegen 5 Stimmen der SPD und des SÖS-Einzel-GR angenommen. Auch hier vermisste man in der NWZ jede Zitierung von Stimmen aus dem Gemeinderat, die es genügend gab.